Vorlage für das
Folkeboot waren
Beiträge eines
Wettbewerbs der
Königlichen
Segel-gesellschaft
zu Göteborg aus
dem Jahr 1939,
dessen Ziel die
Entwicklung
eines
preiswerten,
ostseetauglichen
Bootes als
gesamt-skandinavische
Einheitsklasse
ge-wesen ist. Das
neue Boot sollte
Platz für drei
bis vier
Personen bieten
und möglichst
preisgünstig zu
bauen sein, um
es einer breiten
Masse von
Eignern
zugänglich
machen zu
können. Keiner
der Vorschläge
konnte
überzeugen. Nach
den vier besten
Vorschlägen konstruierte
Tord Sundén
den Prototyp
einer neuen
Einheitsklasse,
die im Frühjahr
1942 auf den
Namen
Folkeboot
getauft wurde.
Das Boot brach
zunächst völlig
mit den von
luxuriösen
Rennyachten
geprägten
Zeitge-schmack.
Das für damalige
Verhältnisse
hohe Freibord
und das den
Decksprung
ausgleichende
hohe Süll
entsprachen
nicht dem
Zeitgeschmack.
Das
Plattgattheck
mit angehängtem
Ruder war ein
deutlicher
opti-scher
Gegensatz zum
eleganten
überhäng-enden
klassischen
Yachtheck. Die
ausge-zeichneten
Segeleigenschaften
des Folke-bootes
und die
Sicherheit im
tiefen Cockpit
auch bei
erheblicher Lage
überzeugten
jedoch genauso
wie der Preis
von rund
3'500 Kronen.
Die erste
Grossserie von
60 gebauten
Booten war schon
durch
Vorbestellungen
ausverkauft.
Das Folkeboot
diente als
Vorlage für
verschiedene
Nachbauten und
Modifikationen,
die das Boot
eleganter oder
komfortabler
gestalten
sollten. Bei
einigen
Nachbauten wurde
die
Klinkerbeplankung
durch einen
Karweelverband
ersetzt, zum
Beispiel bei dem
Nachbau der
Potsdamer
Buchholzwerft,
der 1964 zum
ersten Mal in
Westdeutschland
gezeigt wurde
und mit einem
"Kampfpreis" von
19.400 DM
auf-wartete.
Während Rumpf
und Kajüte
ur-sprünglich
fast
ausschliesslich
aus
einheim-ischen
Hölzern gebaut
wurden, gewannen
im Laufe der
Zeit Mahagoni
und Teak an
Bedeutung - vor
allem als
Material für
Auf- und
Ausbauten